black stories – Das Spiel | |
Verlag: Erscheinungsjahr: Autor: |
moses. Verlag 2008 (rezensiert wurde die 5. Auflage aus 2010) Holger Bösch |
black stories – Das Spiel – Spielbox |
Kurzbeschreibung:
Auch bei "black stories – Das Spiel" gibt es die aus "black stories" bekannten Geschichten bzw. das Erraten der selbigen. Das bekannte Rätsel um die Gründe eines Geschehens wird somit nur durch ein Brettspiel ergänzt, welches eine zufällige Auswahl an Rate- und Spielmöglichkeiten eröffnet. Außerdem geht es bei den Spielen und den Geschichten um den Erhalt von Chips, die den Spielsieger anzeigen. Neben den Geschichten, die auch mal als Pantomime oder gezeichnete Erklärung erraten werden müssen gibt es auch ein Black Jack oder den zufälligen Erhalt bzw. Verlust von Chips. Top-Angebot: Spiele-Offensive |
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black stories – Das Spiel – Spielmaterial |
Spielmaterial
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black stories – Das Spiel – Spielplan |
Spielplan
Besteht aus 13 Feldern, welche die 6 unterschiedlichen Spielmöglichkeiten darstellen. Bis auf eine Aktion "Frisches Blut (Koffer)" kommt jede Aktion zweimal vor. Das Messer in der Mitte dient zur zufälligen Auswahl des aktuellen Spiels. Der aktuelle Spieler dreht das Messer, es muss sich mindestens einmal herumdrehen und die Messerspitze zeigt nach dem Stehenbleiben das Spiel an. |
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black stories – Das Spiel – Storykarten |
Storykarten
Sind die aus der black stories-Reihe bekannten Karten mit einer Abbildung und Hinweis für die Spieler auf der einen Seite und der dazugehörigen Geschichte auf der anderen Seite. Muss ein Spieler das Spiel "Black Question, Black Pantomime oder Black Sketch" spielen, so liest er den Spielern den Hinweis vor, zeigt das Bild und beantwortet deren Fragen mit ja und nein. Nachdem die Geschichte erraten wurde verteilt er Blutchips an die Spieler, welche an der Lösung der Geschichte beteiligt waren. |
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black stories – Das Spiel – Zahlenkarten |
Zahlenkarten
Werden im Spiel "Black 13" verwendet, welches eine Variante von Black Jack ist. Allerdings dürfen die Spieler hier nicht 21, sondern nur 13 Punkte nicht überschreiten. Als Einsatz dienen die Blutchips der Spieler. |
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black stories – Das Spiel – Beutel und Blutchips |
Beutel und Blutchips
Beutel Blutchips |
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Spielvorbereitung:
– Der Spielplan wir auf den Tisch gelegt.
– Die Story- und Zahlenkarten werden getrennt voneinander gemischt.
– Jeder Spieler erhält 3 Blutchips.
– Die Spieler einigen sich darauf wie viele Runden sie spielen wollen.
Spielablauf:
– Messer drehen
– Die Spitze des Messers bestimmt das aktuelle Spiel:
Frisches Blut
– Messer erneut drehen und Blutchips aus dem Stoffbeutel entsprechend der Zahl auf die die Messerspitze zeigt erhalten.
Black Question
– Der aktuelle Spieler wird zum Gebieter und beantwortet die Fragen der Spieler.
– Als Tipp liest er den auf der Karte abgedruckten Satz vor und zeigt das Bild.
– Haben die Spieler die Lösung gefunden, dann werden 7 Chips verteilt.
– 2 Chips erhält der Gebieter und 5 werden beliebig vom Gebieter an die Spieler verteilt.
Black Pantomime
– Wie Black Question, nur muss der Gebieter alle Antworten und die Lösung pantomimisch darstellen.
Black Sketch
– Wie Black Question, nur muss der Gebieter alle Antworten und die Lösung aufschreiben.
Gefängnis
– Ist wie frisches Blut, nur zeigt das Messer an, wie viele Blutchips er verliert.
Black 13
– So lange ein Spieler möchte und darf setzt er einen Blutchip und deckt die oberste Zahlenkarte auf.
– Ein Spieler darf vor dem Setzen eines Blutchips aussteigen.
– Erreichen die Zahlen eine Summe von 14 oder mehr verliert der Spieler.
– Das Spiel endet, wenn alle Spieler ausgeschieden oder ausgestiegen sind.
– Es gewinnt der oder die Spieler mit den meisten Punkten. Diese nehmen/teilen sich die gesetzten Blutchips.
Spielende:
– Das Spiel endet nach der vereinbarten Anzahl Runden.
– Es gewinnt der Spieler mit den meisten Blutchips.
3 – 13
Anzahl
2 – 222
Minuten
12
Jahre
Meinung brettspiele-report:
Wie die bekannten black stories-Karten, so ist auch der Spielplan in schlichter rot/weiß/schwarz-Optik gehalten. Es fügt sich daher sehr gut in die bekannte Welt ein.
Das Messer als Anzeige der aktuellen Aufgabe ist ebenfalls eine passende Wahl. Leider ist auch genau dieses Messer der einzige Kritikpunkt an der Qualität des Spielmaterials. Der Spielplan ist warum auch immer nicht ganz gerade und das Messer bleibt daher immer an den gleichen Stellen am Spielplan hängen. Dieser Umstand lässt sich aber durch vorsichtiges Biegen des Spielplans beheben.
Die in "black stories – Das Spiel" eingeführten Änderungen beim Erraten der Geschichten dürften Fans der black stories-Serie wohl in 2 Lager (Befürworter und Ablehner) spalten, da sie nicht komplett durchdacht sind und eigentlich nichts Neues bieten.
Kurz zu den Aufgaben im Spiel:
Frisches Blut (Chips erhalten) und Gefängnis (Chips zurücklegen) sind schnell und einfach durch einen Messerdreh abgehandelt. Leider wir dadurch ein sehr großes und spielentscheidendes Glückselement in das Spiel eingefügt.
Black Question, also das Erzählen der Geschichte als Gebieter ist das bekannte black stories-Spiel. Die beiden Varianten "Black Pantomime" (Lösung und Antworten per Pantomime) und "Black Sketch" (Lösung und Antworten durch Zeichnen) sind meines Erachtens nett gemeint, aber nicht zu Ende gedacht.
Pantomime macht zum Beispiel nicht viel Sinn, wenn der Gebieter ja und nein durch Finger hoch und runter ausdrückt bzw. bei Black Sketch einen Haken für Ja und ein X für Nein zeichnet. Aber welche Alternativen gibt es zu eindeutigen Symbolen? Eine Rückfrage beim Verlag ergab, dass dieser eindeutige Symbole nicht verwenden würde, da dies Pantomime und Zeichnen etwas ad absurdum führen würde, aber er hatte leider auch keinen Gegenvorschlag.
Das letzte Spiel – Black 13 (Black Jack) ist recht nett und sorgt zwischendrin für ein wenig Abwechslung. Bei der Menge an Blutchips die dabei zu einem Spieler gehen, ist es das Spiel entscheidenden Element und dies sollten doch wohl eigentlich die zu erratenden Geschichten sein.
Alles in allem wird meines Erachtens die gute und einfache Idee des Erratens einer verworrenen Geschichte nicht sehr gut in das Brettspiel transportiert. Die beiden Änderungen beim Erraten der Geschichten (Pantomime und Zeichnen) sind nett gemeint, aber leider nicht ausformuliert bzw. lassen die Spieler mit ihrer Interpretation komplett im Regen stehen.
Alles in allem ist "black stories – Das Spiel" für Fans der "black stories" nur geeignet, wenn diese nicht einfach nur Geschichten erraten, sondern einfach ein wenig darum herum haben wollen und sich nicht an den zu geringen Informationen in der Spielanleitung stören. Wer die "black stories" einfach nur gut findet, weil er die verworrenen Geschichten mag, der brauch sich das Brettspiel nicht zu zulegen.
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black stories |
black stories – Das Spiel |
Das Spiel wurde hier super erklärt, so das man es versteht. Danke dafür 🙂
22. Mai. 2018 | #